Urgestein des Jazz: "Friedhelm Schönfeld wird 80!"
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Jazz mit dem Friedhelm Schönfeld Quartett. Friedhelm Schönfeld (* 13. Mai 1938) spielt Alt- und Tenorsaxophon, Flöte sowie Klarinette und ist Komponist. Von 2001 bis 2006 hatte er eine Professur für Saxophon und Big Band an der Dresdner Musikhochschule. Zum Quartett gehören Rolf von Nordenskjöld (Reeds) Gerhard Kubach (Bass) und Ernst Bier (Drums). Am 17. Mai 2018 trat das Quartett im Potsdam Museum auf.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Jazzwerkstatt Berlin-Brandenburg, dem Potsdam Museum sowie der Galerie Ruhnke.

 
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Land in Sicht? Der Konflikt um die politische Zukunft der Kurden.
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Über Jahrzehnte werden die Kurden in ihren Heimatländern (Türkei, Syrien, Irak, Iran) politisch und militärisch verfolgt. Während sie dort oft als Terroristen und Separatisten bezeichnet werden, betrachten die Kurden ihren Kampf um Identität und Autonomie als legitim. In der Diskussionsveranstaltung wurde über den Konflikt am Rande Europas informiert. Referent war Jian Omar, Deutsch-kurdischer Politiker syrischer Abstammung.

Die Veranstaltung am Donnerstag, 5.04.2018 fand in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek und der Landeszentrale für politische Bildung statt.

 
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Die neue Unfreiheit. Wie Markt und Moral die Kunst bedrohen
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Skulpturen werden vernichtet, Gemälde weggesperrt: Ein neuer, ungewohnter Hass durchzieht die Kunstwelt. Nicht um Form, Komposition oder Originalität wird gestritten, sondern um Fragen der Identität, um Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe. Und darum, ob die Kunst auch weiterhin ein universalistischer Freiraum sein darf, in dem alles von allen gedacht und erprobt werden darf. In jüngster Zeit mehren sich die Skandale.  Ein neues Biedermeier scheint anzubrechen. Andererseits wird ein bestimmter Kunstmarkt von Superreichen bestimmt. Die Kunst bewegt sich zwischen den Zwängen von Markt und Moral.
Was sind die Hintergründe? Müssen die Grenzen der Kunstfreiheit neu justiert werden? Und wie können sich Künstler wehren? Dr. Hanno Rauterberg (DIE ZEIT) stellte dazu am 17. Januar 2018 seine Thesen zur Diskussion. Eine Veranstaltung von quer.KULTUR e.V. und Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. in Kooperation mit der AG Gegenwartskunst Potsdam (AGK).

 
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KÜNSTLER*INNEN ERINNERN REVOLUTIONEN
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Das Achim-Freyer-Haus in Berlin-Lichterfelde ist ein Kunstort, der seinesgleichen sucht: Ein Maler und Grafiker, der als Bühnenbildner und Regisseur weltbekannt ist, lädt die interessierte Öffentlichkeit in seine Privatvilla ein, in der er seit 40 Jahren seine ganz persönlich Sammlung von Bildern und Objekten zusammengetragen hat. Arbeiten namhafter Meister des 19. bis 21. Jahrhunderts denen sich Fundstücke auf Trödel- und anderen Märkten gesellen." (Friedrich Dieckmann). Parallel zur Sammlung wird ab Ende Oktober 2017 die Ausstellung KÜNSTLER*INNEN ERINNERN REVOLUTIONEN gezeigt: "Was ist aus dem Raunen der Hoffnung, das 1917 durch die Welt ging, geworden? Werke von mehr als 30 Künstler*innen aus den Jahren 1917 bis 2017 befragen gesellschaftliche Utopien, damit verbundene Hoffnungen oder Enttäuschungen und revoltieren gegen die Gleichgültigkeit gegenüber einer gefährdeten Menschheit und Menschlichkeit." quer.KULTUR besuchte die Stiftung am Sonntag, 14.01.2017.

 
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Kurt Schwitters "Die Ursonate"
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Der Dadaist und Künstler des "Gesamtkunstwerkes" Kurt Schwitters hat "Die Ursonate"
zwischen 1923 und 1932 gedichtet und komponiert. Er knüpfte mit seinem Werk an
das Genre der Lautgedichte und Manifeste an. Nach Berlin, Köln, München und Zürich
kam die Ursonate nach Potsdam. Am Mittwoch, 29.11.2017 fand das Konzert im Potsdam Museum statt.
Ausführende waren Thomas Krüger (Rezitation) mit "Potsa Lotsa“ unter Leitung von  Anke Lucks (Komposition und Posaune). Die Veranstaltung fand in Kooperation zwischen der Jazzwerkstatt, quer.KULTUR e.V. und dem Potsdam Museum - Forum für Forum für Kunst und Geschichte statt.

 
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Andy Goldsworthy: Rivers and Tides
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Andy Goldworthy ist einer der bekanntesten Land-Art-Künstler.Thomas Riedelsheimer hat den Schotten bei seiner Arbeit beobachtet. Mehr als ein Jahr begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, dem Wohnort Goldsworthys, in dem der Künstler und sein Werk verwurzelt sind. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen.

Es kam Thomas Riedelsheimer darauf an, den oft langwierigen Prozess des Entstehens und Vergehens von Goldsworthys Kunstwerken zu dokumentieren. Das geduldige, manchmal vergebliche Warten wurde zum natürlichen Bestandteil der Dreharbeiten – wie bei jenem Steinkegel an der kanadischen Küste, der während seiner Errichtung fünfmal einbrach, dann drei Fluten unbeschadet überstand und schließlich unbeobachtet bei Ebbe einstürzte.

quer.KULTUR zeigte den Film am 19.10.2017 in Kooperation mit dem Zanotto in der Villa Schöningen.

 
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Bauer und Drees: Freie improvisierte Musik
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Zu einem besonderen Konzert lud quer.KULTUR e.V. Potsdam zu Freitag, dem 15.09.2017 ein.
Matthias Bauer (Kontrabass) und Simon Jakob Drees (Stimme und Violine) spielten freie, improvisierte Musik im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum in der Potsdamer Dortustr.46. Matthias Bauer ist Kontrabassist, Vocalperformer, Komponist, Interpret und einer der aktiven Persönlichkeiten der Neuen Musik in Berlin. Simon Jakob Drees entwickelt musikalische Eindrücke aus asiatischen und osteuropäischen Kulturen.

 
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Kapitalismus auf der Zielgeraden?
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„Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit leben wir in einem echten Weltsystem: dem Kapitalismus. Er ist dabei, sich zu Tode zu siegen. Der Ausstieg aus der heißlaufenden Maschine Kapitalismus stellt eine gewaltige Herausforderung dar. Auf der Suche nach gesellschaftlichen Alternativen kommen wir um die Frage nach dem Gemeineigentum nicht herum", meint der Autor Raul Zelik. Das besondere an seinen Analysen ist, dass er dabei nicht nur bestehende Verhältnisse kritisiert, sondern auch darauf verweist, wo es bereits Keime einer zukünftigen – besseren – Gesellschaft geben kann: in Genossenschaften, selbst organisierten Läden oder in den sozialen Bewegungen. Am 15.6.2017 luden die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, das Kunsthaus sans titre und quer.KULTUR e.V. zu einer  Veranstaltung mit Raul Zelik (Schriftsteller, Übersetzer und Politikwissenschaftler) ein. Mehr hier.

 
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Film: "Waltz with Bashir"
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"Waltz with Bashir" ist ein dokumentarischer Trickfilm mit Elementen eines Thrillers
aus der Perspektive des Regisseurs Ari Folman, der 1982 als israelischer Soldat während
 des ersten Libanonkrieges im Libanon stationiert war. Er basiert auf realen Interviews
und Ereignissen. Der Film war 2009 in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für
einen Oscar nominiert. In dieser Kategorie gewann er den Golden Globe Award und
den César. Außerdem war er für die Goldene Palme nominiert. (Wikipedia)
quer.KULTUR e.V. Potsdam lud zum Filmabend in die Galerie Ruhnke am Donnerstag, dem 20.04.2017 ein.

 
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Atelierfrühstück bei Karl Menzen
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Zu einem Frühstück lud quer.KULTUR e.V. ins Atelier des Stahlbildhauers Karl Menzen in Kooperation mit Sculpture Network e.V.
am 15. April 2017 ein. "Die Arbeiten von Karl Menzen präsentieren sich in puristischer Einfachheit, Klarheit und Abgeschlossenheit. Auf inhaltlicher Ebene steht der formalen Reduktion eine spielerische, oft augenzwinkernde Leichtigkeit gegenüber", schreibt Ulrike Oppelt im Katalog "Stahlwerk". Drei seiner großen Arbeiten sind Teil der Skulpturenausstellung der Galerie Ruhnke am Seddiner See. Im Atelier und dessen Garten in der Gemeinde Schönefeld ist ein repräsentativer Querschnitt der Kunst des seit 1986 frei schaffenden Bildhauers Karl Menzen erlebbar. Neben der Kunst konnte ein mediterranes Frühstück genossen werden.

 
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