Türkei: Erdogans Griff nach der Alleinherrschaft
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»Das ist die Türkei, hier ist alles möglich« - so lautete die Prämisse, unter der sich Jürgen Gottschlich, seit mehr als 20 Jahren Korrespondent in Istanbul, seinem Gastland immer genähert hat. Doch er wurde wie alle Beobachter vom gescheiterten Putschversuch des Militärs im Juli 2016 überrascht. Weniger verwunderlich war für ihn die nachfolgende Säuberungsaktion des Militärs, der Schulen, Universitäten, Verwaltungen und Medien von Erdogan-Kritikern. Schließlich bestimmen harte innenpolitische Auseinandersetzungen schon länger den Kurs des Landes. Jürgen Gottschlich beschreibt kenntnisreich Erdogans Griff nach der Alleinherrschaft, die mehr und mehr islamische Ausrichtung des Staates, den Konflikt mit der kurdischen Minderheit, aber auch den Alltag des Landes sowie seine Kultur und Lebensformen.
quer.KULTUR e.V. und die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam luden in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Brandenburg am 4. April 2017 zu einer Lesung und Diskussionsveranstaltung mit Jürgen Gottschlich ein. Sein Buch mit dem o.g. Titel ist im September 2016 errschienen.

 
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Lüge M(m)acht Politik - zur Aktualität von Hannah Arendt
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Die Welt ist in Bewegung geraten – der Krieg in Syrien, das Schicksal der Flüchtlinge, der Zulauf zu Populisten, die Wahl Donald Trumps in den USA und die Rückkehr zu autoritären Regierungsformen in Europa, der Hass in den sozialen Medien und die Missachtung faktischer Wahrheiten stellen sicher geglaubte Errungenschaften in Frage. Hannah Arendt hat sich mit der Pathologie der Politik im 20. Jahrhundert befasst, nicht nur in ihren Schriften über die totale Herrschaft und die moderne Arbeitsgesellschaft, sondern auch in kritischen Stellungnahmen zur Lüge in der amerikanischen Politik, zu Macht und Gewalt, zu Politik und Herrschaft und zu Bürgergesellschaft und zivilem Ungehorsam. Die Einsichten und Anregungen, die Arendt für unsere Zeit bereit hält, sind eine Herausforderung für unsere gängigen Auffassungen von Lüge, Macht, Politik und eine Aufforderung, sich auch mit dem Arendtschen „Selberdenken“ auseinanderzusetzen. Der Politologe und Arendt-Kenner Wolfgang Heuer wird uns mit den Positionen Arendts vertraut machen. quer.KULTUR e.V. lud in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zum 16.02.2017 zur Diskussion in die Galerie Ruhnke ein.

 
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Schwarz und stolz - die Geschichte der Black Music
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"Die afroamerikanische Musik hat eine Kulturrevolution bewirkt, politische Geschichte geschrieben und der Welt das Tanzen gelehrt. quer.KULTUR e.V. lud zu Donnerstag, dem 19.01.2017 in die Galerie Ruhnke ein. Am Vorabend der Ablösung von Barack Obama durch Donald Trump soll mit dem Dokumentarfilm daran erinnert werden, welche positive und inspirierende Kraft in der Verschiedenheit von Kulturen liegen kann. "Schwarz und stolz" erzählt, wie die mittel- und machtlose, in ihren Rechten beschnittene Gemeinschaft der Schwarzen Amerikas sich dank ihrer Musik weltweit Gehör verschafft, und über ihre Geschichte, ihre Lebensbedingungen und ihre Hoffnungen informieren konnte. Parallelzur Entwicklung der afroamerikanischen Musik und ihrer verschiedenen Stile - Negro Spirituals, Blues, Jazz, Rhythm 'n' Blues, Soul, Funk, Rap - rekonstruiert der Arte-Dokumentarfilm die wichtigsten Etappen der Geschichte der schwarzen Bevölkerung Nordamerikas" (ARTE Filmankündigung). Über 100 Minuten wunderbare Musik: Gospel, Jazz, mo'town - es rockt und swingt! Dazu die Geschichte der politischen Befreiung der Schwarzen in den USA: "we have a dream", Martin Luther King, MalcomX und die Black-Panter ...

 
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Konzert mit Ahava Nada
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Ahava Nada ist in keine Schublade einzuordnen. Die Band spielte zeitgenössische Kompositionen von Simon Jakob Drees mit Einflüssen sowohl aus osteuropäischer und asiatischer Musik als auch aus Kompositionen z.B. von G.P. Telemann, B. Bartok und O. Messiaen. Das musikalische Konzept der Band besteht darin, Musizierformen aufzubrechen und auf hohem Niveau Drahtseilläufe zwischen den musikalischen Welten erklingen zu lassen. Wie das etwa geklungen hat, ist auf dem aktuellen Demo-Link mit 4 Titeln zu hören. Die Musiker: Simon Jakob Drees - Violine, Stimme, Komposition, Jan Hermerschmidt - Klarinette, Stimme, Uwe Steger - Akkordeon, Stimme, Nathan Bontrager - Cello, Stimme. Das Konzert fand am 17.12.2016 in Kooperation mit dem Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte statt im Potsdam Museum statt. Eine Besucherin, Musiktherapeutin aus Potsdam, schrieb: "Es war wirklich ein einzigartiges Erlebnis mit großartigen Musikern und sehr speziellen Kompositionen: ein ganz ungewohntes Hörerlebnis, außergewöhnlich!"

 
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Die Ästhetik des Widerstands
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Zu einer Lesung aus "Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss lud quer.KULTUR e.V. Potsdam am
Donnerstag, dem 22.09.2016 um 18 Uhr ins Potsdam Museum ein. Etwa einhundert Kunstwerke der Bildenden und Darstellenden Kunst, der Literatur und der Musik, erwähnt oder beschreibt der Autor in seinem im Hauptwerk. Für die Veranstaltung wurden Bildbeschreibungen zu 
Géricaults "Floß der Medusa", Gaudis „Sagrada Familia“ und Picassos "Guernica" ausgewählt und gelesen. Es las die Berliner Schauspielerin Nina West. Die Lesung fand in Kooperation mit dem Literaturladen Wist im Rahmen der Veranstaltungen zum Geburtstag von Peter Weiss statt, der am 8.11.1916 in Potsdam war.

Abbildung: Pablo Picasso, Guernica, 1937, Ausschnitt

 
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Deutschland Dada, Ein Alphabet des deutschen Dadaismus
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Quer-KULTUR.e.V. Potsdam zeigte am 25.8.2016 in der Galerie Ruhnke anlässlich „100 JAHRE DADA“ den Film "Deutschland – Dada,  Ein Alphabet des deutschen Dadaismus" von Helmut Herbst aus dem Jahr 1968. Der Film beginnt mit Z – wie Zürich und gibt mit original Wochenschau-Aufnahmen aus der wilhelminischen Ära und Statements von Künstlern der Bewegung z.B. Raoul Hausmann, Hans Richter und Richard Huelsenbeck einen Überblick über eine Kunstbewegung, die Politik und Ästhetik zusammen denkt und in verschiedenen Kunstsparten ausdrückt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BVBK).

Abbildung: Raoul Hausmann

 
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NO IT IS ! William Kentridge
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Der Südafrikaner William Kentridge (* 1955) gehört zu den international bedeutenden zeitgenössischen Künstlern. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten bewegt sich sein Schaffen durch unterschiedliche künstlerische Disziplinen. Sein Gesamtwerk wurde erstmals im Martin-Gropius-Bau präsentiert. Dorthin ludt quer.KULTUR e.V. Potsdam Freitag, 15.07.2106 zu einer Führung ein.
 

 
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Lesung und Jazz: Sketches of Spain
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Ulli Blobel las aus seinem Buch "Sketches Of Spain" über Künstler und Geschichten aus El Andaluz. Sehr viele der bekanntesten Künstler Spaniens, Pablo Picasso, Manuel de Falla, Andres Segovia, Federico Garcia Lorca, Paco de Lucia sind in Andalusien geboren, keiner hat seine Karriere dort gemacht. Das Buch soll bei Leserinnen und Lesern Interesse an spanischer Musik, an Kunst und an Andalusien wecken. Zum Jazz: Uwe Kropinski ist der „Jahrhundertgitarrist“, so die Stuttgarter Zeitung. In dieser Veranstaltung am 23.4.2016 im Potsdam Museum spielte er mit seinem Partner, Joe Sachse (elektrische Gitarre) ein neues Programm mit spanischer Musik, dem Stammland der Gitarrenkunst. Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte und der jazzwerkstatt.

 
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Syrien - was tun?
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Mehrere hunderttausend Flüchtlinge aus Syrien sind 2015 aus ihrem Land nach Deutschland geflohen. Aber was wissen wir über dieses Land? Kristin Helberg kennt Syrien besser als vermutlich jede andere deutschsprachige Journalistin. Sie den Teilnehmern der Veranstaltung am 2.2.2016  die Politik, die Kultur und die Menschen Syriens nahe, indem sie von ihren Erlebnissen und Begegnungen in dem Land berichtet, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Außerdem werden kurze Video-Clips aus Syrien gezeigt und von Christin Luettich erläutert wurden. Sie managt das Video-Projekt "Bidayyat" in Beirut .Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt.

Artikel in den PNN.

 
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Double Vision: Dürer und Kentridge
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Die Ausstellung "Double Vision" im Kupferstichkabinett präsentierte graphische Arbeiten von Albrecht Dürer (1471-1528) und William Kentridge (geb. 1955 in Johannesburg). Über die epochalen und kulturellen Unterschiede hinweg brachte die Ausstellung zwei Visionen druckgraphischer Kunst in einen dynamischen Dialog. Im Fokus der Präsentation stand der Blick beider Künstler auf das Medium des schwarz-weißen Bildes. Die Ausstellung präsentierte mehr als 100 Werke von Dürer und Kentridge. Erprobt werden wechselnde Konstellationen zwischen Betrachtern und Werken. quer-KULTUR e.V. lud zu einer speziellen Führung durch die Ausstellung am Freitag, dem 22.1.2016 ein.

Abbildung: William Kentridge

 
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