Lüge M(m)acht Politik - zur Aktualität von Hannah Arendt
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Die Welt ist in Bewegung geraten – der Krieg in Syrien, das Schicksal der Flüchtlinge, der Zulauf zu Populisten, die Wahl Donald Trumps in den USA und die Rückkehr zu autoritären Regierungsformen in Europa, der Hass in den sozialen Medien und die Missachtung faktischer Wahrheiten stellen sicher geglaubte Errungenschaften in Frage. Hannah Arendt hat sich mit der Pathologie der Politik im 20. Jahrhundert befasst, nicht nur in ihren Schriften über die totale Herrschaft und die moderne Arbeitsgesellschaft, sondern auch in kritischen Stellungnahmen zur Lüge in der amerikanischen Politik, zu Macht und Gewalt, zu Politik und Herrschaft und zu Bürgergesellschaft und zivilem Ungehorsam. Die Einsichten und Anregungen, die Arendt für unsere Zeit bereit hält, sind eine Herausforderung für unsere gängigen Auffassungen von Lüge, Macht, Politik und eine Aufforderung, sich auch mit dem Arendtschen „Selberdenken“ auseinanderzusetzen. Der Politologe und Arendt-Kenner Wolfgang Heuer wird uns mit den Positionen Arendts vertraut machen. quer.KULTUR e.V. lud in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zum 16.02.2017 zur Diskussion in die Galerie Ruhnke ein.

 
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Schwarz und stolz - die Geschichte der Black Music
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"Die afroamerikanische Musik hat eine Kulturrevolution bewirkt, politische Geschichte geschrieben und der Welt das Tanzen gelehrt. quer.KULTUR e.V. lud zu Donnerstag, dem 19.01.2017 in die Galerie Ruhnke ein. Am Vorabend der Ablösung von Barack Obama durch Donald Trump soll mit dem Dokumentarfilm daran erinnert werden, welche positive und inspirierende Kraft in der Verschiedenheit von Kulturen liegen kann. "Schwarz und stolz" erzählt, wie die mittel- und machtlose, in ihren Rechten beschnittene Gemeinschaft der Schwarzen Amerikas sich dank ihrer Musik weltweit Gehör verschafft, und über ihre Geschichte, ihre Lebensbedingungen und ihre Hoffnungen informieren konnte. Parallelzur Entwicklung der afroamerikanischen Musik und ihrer verschiedenen Stile - Negro Spirituals, Blues, Jazz, Rhythm 'n' Blues, Soul, Funk, Rap - rekonstruiert der Arte-Dokumentarfilm die wichtigsten Etappen der Geschichte der schwarzen Bevölkerung Nordamerikas" (ARTE Filmankündigung). Über 100 Minuten wunderbare Musik: Gospel, Jazz, mo'town - es rockt und swingt! Dazu die Geschichte der politischen Befreiung der Schwarzen in den USA: "we have a dream", Martin Luther King, MalcomX und die Black-Panter ...

 
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Konzert mit Ahava Nada
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Ahava Nada ist in keine Schublade einzuordnen. Die Band spielte zeitgenössische Kompositionen von Simon Jakob Drees mit Einflüssen sowohl aus osteuropäischer und asiatischer Musik als auch aus Kompositionen z.B. von G.P. Telemann, B. Bartok und O. Messiaen. Das musikalische Konzept der Band besteht darin, Musizierformen aufzubrechen und auf hohem Niveau Drahtseilläufe zwischen den musikalischen Welten erklingen zu lassen. Wie das etwa geklungen hat, ist auf dem aktuellen Demo-Link mit 4 Titeln zu hören. Die Musiker: Simon Jakob Drees - Violine, Stimme, Komposition, Jan Hermerschmidt - Klarinette, Stimme, Uwe Steger - Akkordeon, Stimme, Nathan Bontrager - Cello, Stimme. Das Konzert fand am 17.12.2016 in Kooperation mit dem Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte statt im Potsdam Museum statt. Eine Besucherin, Musiktherapeutin aus Potsdam, schrieb: "Es war wirklich ein einzigartiges Erlebnis mit großartigen Musikern und sehr speziellen Kompositionen: ein ganz ungewohntes Hörerlebnis, außergewöhnlich!"

 
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Die Ästhetik des Widerstands
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Zu einer Lesung aus "Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss lud quer.KULTUR e.V. Potsdam am
Donnerstag, dem 22.09.2016 um 18 Uhr ins Potsdam Museum ein. Etwa einhundert Kunstwerke der Bildenden und Darstellenden Kunst, der Literatur und der Musik, erwähnt oder beschreibt der Autor in seinem im Hauptwerk. Für die Veranstaltung wurden Bildbeschreibungen zu 
Géricaults "Floß der Medusa", Gaudis „Sagrada Familia“ und Picassos "Guernica" ausgewählt und gelesen. Es las die Berliner Schauspielerin Nina West. Die Lesung fand in Kooperation mit dem Literaturladen Wist im Rahmen der Veranstaltungen zum Geburtstag von Peter Weiss statt, der am 8.11.1916 in Potsdam war.

Abbildung: Pablo Picasso, Guernica, 1937, Ausschnitt

 
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Deutschland Dada, Ein Alphabet des deutschen Dadaismus
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Quer-KULTUR.e.V. Potsdam zeigte am 25.8.2016 in der Galerie Ruhnke anlässlich „100 JAHRE DADA“ den Film "Deutschland – Dada,  Ein Alphabet des deutschen Dadaismus" von Helmut Herbst aus dem Jahr 1968. Der Film beginnt mit Z – wie Zürich und gibt mit original Wochenschau-Aufnahmen aus der wilhelminischen Ära und Statements von Künstlern der Bewegung z.B. Raoul Hausmann, Hans Richter und Richard Huelsenbeck einen Überblick über eine Kunstbewegung, die Politik und Ästhetik zusammen denkt und in verschiedenen Kunstsparten ausdrückt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BVBK).

Abbildung: Raoul Hausmann

 
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Syrien - was tun?
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Mehrere hunderttausend Flüchtlinge aus Syrien sind 2015 aus ihrem Land nach Deutschland geflohen. Aber was wissen wir über dieses Land? Kristin Helberg kennt Syrien besser als vermutlich jede andere deutschsprachige Journalistin. Sie den Teilnehmern der Veranstaltung am 2.2.2016  die Politik, die Kultur und die Menschen Syriens nahe, indem sie von ihren Erlebnissen und Begegnungen in dem Land berichtet, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Außerdem werden kurze Video-Clips aus Syrien gezeigt und von Christin Luettich erläutert wurden. Sie managt das Video-Projekt "Bidayyat" in Beirut .Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt.

Artikel in den PNN.

 
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AFRIKA - DER AUSGERAUBTE KONTINENT
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"AFRIKA - DER AUSGERAUBTE KONTINENT" ist der Titel einer Dokumentation des dänischen Journalisten Christoffer Gulbrandsen aus dem Jahr 2015. Darin wird beschrieben, warum die Menschen in Sambia zu den weltweit Ärmsten gehören, obwohl das Land reich an Rohstoffen wie Kupfer ist. Nach dem Film wurde mit Experten diskutiert: Ulrike Bossler und Ulrike Bossler und Gerard Daraspe (Experten für Entwicklungspolitik), die viele Jahre in mali und in Kamerun im Einsatz waren. Prof. Michael von Wuntsch, im "Netzwerk Steuergerechtigkeit" engagiert, erläuterte die Methoden, mit den multinationale Konzerne Steuern vermeiden. Die Veranstaltung fand am 17.12.2015 im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum in Potsdam statt.

 
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Iran - ein unbekanntes Land
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Zu einem touristisch-politischen Reisebericht in den Iran hatte querkultur zum 26.8.2015 eingeladen. Währen der letzten 30 Jahre war der Iran weitgehend isoliert. Thomas Dobkowitz und Bernd Köppl  hatten im Oktober 2014 den Iran bereist. Sie wollten sowohl die Stätten der antiken Hochkultur sehen als auch erfahren, wie die Menschen heute im Iran leben. Die Faszination des Landes entdeckten sie in seiner Vielschichtigkeit, Heterogenität und kulturellen Tiefe. Der Reisebericht mit Bildern wurde ergänzt durch Ausführungen von  Dr. Bahman Nirumand . Er ist exzellenter Kenner des Iran Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) und der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg statt.

 
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Ursula Häse jodelte als "edelvoice"
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Ausgerüstet mit Stimme, Theremin, Loop- und Effektgeräten erkundet Ursula Häse vertraute und unbekannte musikalische Landschaften. Entlang Schweizer Volksliedmelodien, auf und ab im Jodelgesang, vorbei an elektronischen, experimentellen Sounds führt sie der Weg in eine Umgebung, die nicht eindeutig zu verorten ist. Mit den Händen in der Luft geformter elektronischer Klang, vermischt mit den Klängen von Atem und Stimme, Laut und Wort; sich aufbauend zu Einfachem und Komplexem, Bekanntem und Unbekanntem, Glattem und Rauem, Schrägem und Geradem.Im Soloprojekt »edelvoice« verbindet sie ihre musikalischen Schweizer Wurzeln mit ihrem Interesse an elektronischen, experimentellen Klängen. Am Freitag, dem 7.8.2015 war sie auf Einladung von quer.KULTUR e.V. im Kunsthaus sans titre zu hören.

 
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"Kunstbegriff - ironisch"
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"Meine Arbeit ist eklektisch und eine oft ironische Auseinandersetzung mit dem Kunstbegriff, aber auch den Dingen an sich, dabei entstehen Zwischenformen oder Zwischendinge", sagt die Berliner Künstlerin Betty Stürmer zu ihrer Kunst.  2004 bis 2009 setzte sie sich unter dem Titel "Remix der Moderne" mit den malerischen Werken von Henri Matisse, Paul Cézanne und William Turner auseinander. Von 1988-92 studierte Betty Stürmer "Visuelle Kommunikation/Design" an der Universität der Künste, Berlin und ist seit 1992 freischaffend künstlerisch tätig. Seit 1997 ist sie mit DJ Performances "Betty Stürmer aka BettyParty" international unterwegs, sodaß Ihr bildnerisches Werk "Multituned" seit 2010 stark von elektronischer Musik geprägt ist. quer.KULTUR e.V.  besuchte Betty Stürmer am 13.6.2015 in ihrem Berliner Atelier.

Abbildung: Betty Stürmer, "landscape-netscape", aquarell, 24 x32 cm, June 2014

 

 
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