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Lüge M(m)acht Politik - zur Aktualität von Hannah Arendt

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Die Welt ist in Bewegung geraten – der Krieg in Syrien, das Schicksal der Flüchtlinge, der Zulauf zu Populisten, die Wahl Donald Trumps in den USA und die Rückkehr zu autoritären Regierungsformen in Europa, der Hass in den sozialen Medien und die Missachtung faktischer Wahrheiten stellen sicher geglaubte Errungenschaften in Frage. Hannah Arendt hat sich mit der Pathologie der Politik im 20. Jahrhundert befasst, nicht nur in ihren Schriften über die totale Herrschaft und die moderne Arbeitsgesellschaft, sondern auch in kritischen Stellungnahmen zur Lüge in der amerikanischen Politik, zu Macht und Gewalt, zu Politik und Herrschaft und zu Bürgergesellschaft und zivilem Ungehorsam. Die Einsichten und Anregungen, die Arendt für unsere Zeit bereit hält, sind eine Herausforderung für unsere gängigen Auffassungen von Lüge, Macht, Politik und eine Aufforderung, sich auch mit dem Arendtschen „Selberdenken“ auseinanderzusetzen. Der Politologe und Arendt-Kenner Wolfgang Heuer wird uns mit den Positionen Arendts vertraut machen. quer.KULTUR e.V. lud in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg zum 16.02.2017 zur Diskussion in die Galerie Ruhnke ein.

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