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Die neue Unfreiheit. Wie Markt und Moral die Kunst bedrohen

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Skulpturen werden vernichtet, Gemälde weggesperrt: Ein neuer, ungewohnter Hass durchzieht die Kunstwelt. Nicht um Form, Komposition oder Originalität wird gestritten, sondern um Fragen der Identität, um Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe. Und darum, ob die Kunst auch weiterhin ein universalistischer Freiraum sein darf, in dem alles von allen gedacht und erprobt werden darf. In jüngster Zeit mehren sich die Skandale.  Ein neues Biedermeier scheint anzubrechen. Andererseits wird ein bestimmter Kunstmarkt von Superreichen bestimmt. Die Kunst bewegt sich zwischen den Zwängen von Markt und Moral.
Was sind die Hintergründe? Müssen die Grenzen der Kunstfreiheit neu justiert werden? Und wie können sich Künstler wehren? Dr. Hanno Rauterberg (DIE ZEIT) stellte dazu am 17. Januar 2018 seine Thesen zur Diskussion. Eine Veranstaltung von quer.KULTUR e.V. und Kunstverein KunstHaus Potsdam e.V. in Kooperation mit der AG Gegenwartskunst Potsdam (AGK).

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