Netzwerk der Neuen rechten
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Der Report von Christian Fuchs und Paul Middelhoff enthüllt das ganze Ausmaß des Milieus - seine ideologischen Grundlagen, seine führenden Köpfe, seine wichtigen Zeitschriften, Verlage, Internet-Plattformen, Burschenschaften und die geheimen Finanziers. Viele Verbindungen führen zur AfD. Die Autoren Christian Fuchs und Paul Middelhoff arbeiten für das Investigativ-Ressort der ZEIT. Es referierte Christian Fuchs am 19.11.2019 im Kunsthaus sans titre.
In Kooperation mit dem sans titre e.V. und der Böll-Stiftung Brandenburg.

 
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USCHI BRÜNING SINGS BILLIE HOLIDAY
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USCHI BRÜNING vocals / JAN RODER double bass / MICHAEL GRIENER drums,
traten am 15. November 2019 im POTSDAM MUSEUM auf.
Veranstalter war die jazzwerkstatt in Kooperation mit querkultur e.V.

 
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Kapitalismus wohin?
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Der Traum der unendlichen Verwertung hat im globalen und digital vernetzten Markt seine Gestalt gefunden. Mit der Potenzierung des Warenangebots haben sich zwar die materiellen Lebenschancen für viele erweitert, doch ist die Kehrseite der finanzgetriebenen Wachstumsspirale nicht zu übersehen. Dies betrifft nicht nur die Kommerzialisierung aller Lebensbereiche, sondern auch die ungleiche Verteilung des Reichtums und den Klimawandel. Die Politik ist gefordert, doch die Demokratie befindet sich in der Defensive. Dies kommt den Weltfirmen entgegen. Ihr Spiel des Rosinenpickens umfasst auch die Nutzung von Steuerparadiesen. Im Buch von Michael von Wuntsch werden zentrale Fragen aufgegriffen:
- Wie kann ein fairer Welthandel ermöglicht werden?
- Welche Rolle kommt dem Staat bei der Gestaltung der Wirtschaft zu?
- Und wie kann eine Transformation zur Nachhaltigkeit in Gang gesetzt werden?
quer.KULTUR e.V. lud zum 29.08.2019 zu einer Veranstaltung mit dem Autor Michael von Wuntsch in die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam ein.

 
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Adressat unbekannt
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«Adressat unbekannt», von der amerikanischen Autorin Katherine Kressmann Taylor, 1938 veröffentlicht, ist von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung, zeichnet dieser Roman die dramatische Entwicklung einer Freundschaft bis zu ihrem Ende.„Ich habe nie auf weniger Seiten ein größeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit unübertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender Kürze, kein Wort zu viel, keines fehlt. … Nie wurde das zersetzende Gift des Nationalsozialismus eindringlicher beschrieben.“ Elke Heidenreich im Nachwort.
Die freien Improvisationen von Matthias Bauer auf dem Kontrabass sprengen die eindringlichen Briefdokumente auf und reißen diesen Dialog in die Gefährdungen unserer Gegenwart.
Es las Alexander Stilmark: Schauspieler, Regisseur und Dozent arbeitete lange Jahre am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater Berlin. Matthias Bauer ist Kontrabassist und Komponist für improvisierte und zeitgenössische Musik.
Eine Veranstaltung am 27.07.2019 im Kunsthaus sans titre, Französische Str. 18, 14467 Potsdam
 

 
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Peter Ehwald Septuor de Grand Matin
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Zu einem Jazzkonzert wurde von der Jazzwerkstatt und quer.KULTUR e.V. am 30.5.2019, 20:00 Uhr ins Potsdam Museum, Alter Markt 9, eingeladen. Almut Kühne (Gesang), Peter Ehwald (Tenorsaxophon), Kathrin Pechlof (Harfe), Stefan Schultze (Piano),  und Tomas Dabrowski (Trompete), Matthias Akeo Nowak (Bass) und John Schröder (Schlagzeug). In Peter Ehwalds Komposition finden sich musikalische Strukturen europäischer Musik des frühen 20. Jahrhunderts, sowie Anklänge der Freiheit und Experimentierfreudigkeit des Jazz der 1970er Jahre wieder. Für die ungewöhnliche Besetzung von Le Septuor de Grand Matin (zu dt. etwa „Septett der Frühen Morgenstunde“) hat er international renommierte MusikerInnen gewonnen, die es vermögen, kompositorische Vorgaben zu rhythmischer Kammermusik zu verweben.

 
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DADA lebt
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Am 24. Mai um 20 Uhr fand im Kunsthaus sans titre in Kooperation mit quer.KULTUR e.V. ein DADA Abend mit dem deDADAduo statt. Das sind der Potsdamer Schauspieler und Künstler Michael Gerlinger und Stefan Groß, der Mann an der Gitarre aus Thüringen. Bekannte Klassiker aus der DaDaZeit und selbstverfasste neue Texte wurden rezitiert, geflüstert, gesungen, geschrieen, zerfetzt oder einfach nur an die Wand genagelt.

 
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Hito Steyerl: Käthe-Kollwitz-Preis 2019
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Postkoloniale Kritik, Machtmissbrauch, Gewalt sowie die Einflüsse der Globalisierung auf den Finanz-, Arbeits- und Warenmarkt. Damit reagiert die Künstlerin Hito Steyerl auf ein zunehmend digitalisiertes und globalisiertes Leben. Im Februar 2019 hat sie von der Akademie der Künste den Käthe-Kollwitz-Preis erhalten. quer.KULTUR lud zum 7.4.2019 zu einer Führung der Kuratorin, Dr. Anke Hervol durch die Ausstellung mit Arbeiten von Hito Steyerl in der Akademie der Künste ein.


Hito Steyerl. Foto: © Trevor Paglen. Courtesy: the artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin

 
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A TRIBUTE TO JOHN COLTRANE
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WOLFGANG SCHMIDTKE w./KELVIN SHOLAR, CHRISTIAN RAMOND & ERNST BIER, WOLFGANG SCHMIDTKE tenor & soprano saxophones, KELVIN SHOLAR piano / CHRISTIAN RAMOND bass, ERNST BIER drums zollten bei ihrem Auftritt am 17.4.2019 im Potsdam Museum dem großen John Coltrane Tribute. Ein Projekt von JazzLand Brandenburg / jazzwerkstatt guG in Kooperation mit dem Potsdam Museum und quer.KULTUR e.V.

 
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Der Syrien-Krieg - Lösung eines Weltkonflikts
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Ein grausamer Krieg stürzt eine ganze Region ins Chaos und hat massive Auswirkungen auf die politische Großwetterlage - auch in Europa. Der Syrienkrieg scheint ohne Ausweg zu sein, Friede kaum denkbar. Das politische Engagement der europäischen Staaten konzentriert sich auf Schadensbegrenzung, dabei gibt es Möglichkeiten für eine langfristige Befriedung des Landes. Kristin Helberg erklärte in der Veranstaltung am 7.2.2019 in der Stadt- und Landesbibliothek, wie aus einer friedlichen Revolution ein verheerender Krieg wurde, welche Parteien sich gegenüber-stehen, welche ausländischen Interessen den Konflikt befeuern und was passieren muss, damit aus Waffenruhen echter Frieden erwächst. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Stadt- und Landesbibliothek.

 
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Freiheit - Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935
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Demokratie und Vielfalt. Die bereits im November 1918 während der Revolution in Berlin initiierte Künstler*innenvereinigung Novembergruppe ent­wickelte sich rasch zum starken, innovativen Spie­ler in der Kunstwelt und auf dem Gesellschaftspar­kett der Weimarer Republik. Mit 119 Werken von 69 Künstler*innen, feierte die Berlinische Galerie mit dieser allerersten umfassenden Überblicksschau den 100. Ge­burtstag der bekanntesten unbekannten Kreativgemeinschaft in dramatischen Zeiten. quer.KULTUR e.V. hatte am 7.12.2018 eine Führung gebucht.

Abbildung: Hannah Höch, Der Zaun, 1928, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Berlinische Galerie, Berlin

 
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